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Wundheilung & Krebs

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Als Wissenschaftler energetische Heilung im Labor testeten: Die Wundheilungs- und Krebsstudien


Ich erzaehle in diesem Artikel zwei Geschichten aus der Forschung, die mich persoenlich nicht mehr losgelassen haben. Beide handeln davon, was passiert, wenn man energetische Heilung unter Laborbedingungen testet — mit Hautwunden, mit Krebs, mit Kontrollgruppen und Statistik. Keine Anekdoten. Keine Wunderheilungsgeschichten von irgendwem. Sondern: Was hat man gemessen, und was kam raus?


Teil 1: Die Hautwunden und der unsichtbare Heiler


1990 hat der Forscher Daniel Wirth ein Experiment durchgefuehrt, das vom Aufbau her genial einfach war.


44 Versuchspersonen bekamen eine kleine Hautwunde am Arm, 8 Millimeter, gesetzt mit einem medizinischen Biopsieinstrument. Standardisiert, bei jedem gleich. Die Wunde wurde desinfiziert und verbunden.


Dann kam der Clou: Jeden Tag sassen die Teilnehmer fuer fuenf Minuten mit dem Arm an einer Oeffnung in einer Wand. Auf der anderen Seite — unsichtbar, unhörbar, ohne jede Beruehrung — stand bei der Haelfte der Teilnehmer ein Heiler. Bei der anderen Haelfte stand da niemand. Die Teilnehmer wussten nicht, zu welcher Gruppe sie gehoerten. Klassisches Doppelblind-Design.


Nach 16 Tagen das Ergebnis: In der behandelten Gruppe waren 13 Wunden komplett verheilt. In der Kontrollgruppe? Keine einzige. Der statistische Wert lag bei P kleiner als 0,001 — hochsignifikant.


Jetzt muss ich hier ehrlich sein, weil mir Ehrlichkeit wichtiger ist als eine gute Geschichte: Die Wirth-Studien sind spaeter in der Fachwelt kontrovers diskutiert worden. Einige Folgestudien von Wirth zeigten gemischte Ergebnisse, und es gab Fragen zur Methodik. So ist Wissenschaft — nicht jede Studie haelt jeder Pruefung stand.


Aber der Grundbefund bleibt stehen: Wunden, die von einem Heiler berührungslos behandelt wurden, heilten schneller als unbehandelte Wunden. Und das bei Teilnehmern, die nicht mal wussten, ob sie behandelt werden. Aehnliche Effekte auf Wundheilung wurden auch von anderen Forschergruppen berichtet.


Was mich daran fasziniert, nein, was mich daran beschaeftigt: Wenn Placebo ausgeschlossen ist, weil die Person nichts weiss, und trotzdem ein Unterschied da ist — dann passiert irgendetwas, das wir noch nicht verstehen. Aber es passiert.


Quelle: Wirth, D.P. (1990). "The Effect of Non-Contact Therapeutic Touch on the Healing Rate of Full Thickness Dermal Wounds." Subtle Energies and Energy Medicine, 1(1), 1-20.


Teil 2: Maeuse, die nicht sterben wollten


William Bengston ist Soziologieprofessor an der St. Joseph's University in New York. Kein Esoteriker, kein Guru — ein Akademiker. Ende der 90er Jahre fing er an, ein Experiment durchzufuehren, das ihm vermutlich selbst etwas unheimlich war.


Er nahm Maeuse und injizierte ihnen eine bestimmte Brustkrebsart. Diese Krebsart — mammary adenocarcinoma, Zelllinie H2712 — ist bei diesem Maeusetyp zu 100 Prozent toedlich. Innerhalb von 27 Tagen. Immer. Ohne Ausnahme. Das war ueber Jahrzehnte so dokumentiert. Man hat diese Zelllinie genau deshalb gewaehlt: Weil das Ergebnis vorhersehbar ist.


Bengston behandelte die Maeuse eine Stunde am Tag mit Handauflegen. Einen Monat lang.


Um Tag 21 herum fingen die Tumore an aufzubrechen. Das klingt erst mal schlimm, aber es war der Anfang vom Ende des Tumors. Zwischen Tag 28 und 35 bildeten sich die Tumore zurueck. Komplett. Die Maeuse lebten weiter.


Jetzt haette man sagen koennen: Zufall. Einmaliger Ausreisser. Laborfehler.


Aber Bengston hat das Experiment nicht einmal wiederholt. Nicht zweimal. Sondern in sechs unabhaengigen Labors. Ueber ein Dutzend Mal insgesamt. Die Heilungsrate ueber alle Replikationen lag bei 87,9 Prozent. Bei Mäusen, die alle haetten sterben muessen.


Ich lasse das mal so stehen.


Quelle: Bengston, W. und Krinsley, D. (2000). "The Effect of the Laying On of Hands on Transplanted Breast Cancer in Mice." Journal of Scientific Exploration, 14(3), 353-364.


Teil 3: Was passiert in der Zelle?


2018 ging ein Team um Bengston und den Bewusstseinsforscher Dean Radin der Frage nach, die sich aus den Maeuseexperimenten ergibt: Kann man auf Zellebene nachweisen, was bei der Heilung passiert? Nicht am lebenden Tier, sondern direkt an den Krebszellen.


Sie nahmen Brustkrebszellen (zwei verschiedene Linien: MDA-MB-231 und 4T1) und setzten sie einer Heilmethode aus. Danach untersuchten sie 167 Gene.


Bei 68 Genen hatte sich die Aktivitaet veraendert. 37 davon zeigten Veraenderungen um mehr als das 1,5-Fache — in der Wissenschaft gilt das als relevante Schwelle.


Zwei Gene stachen besonders heraus: ACLY, das fuer den Energiestoffwechsel von Krebszellen eine Rolle spielt, war heruntergefahren. Und IL-1-beta, ein Entzuendungsmarker, war deutlich reduziert.


Fuer mich war das ein wichtiger Moment. Weil hier zum ersten Mal jemand gezeigt hat, dass energetische Heilung nicht nur auf der Ebene wirkt, die wir fuehlen oder die der Patient beschreibt. Sondern dass es einen biochemischen Abdruck gibt. Messbar. Reproduzierbar.


Das Paper erschien in Dose-Response, einem Fachjournal das zum SAGE-Verlag gehoert. Peer-reviewed, also von anderen Wissenschaftlern geprueft.


Quelle: Beseme, S., Bengston, W., Radin, D., Turner, M. und McMichael, J. (2018). "Transcriptional Changes in Cancer Cells Induced by Exposure to a Healing Method." Dose-Response, 16(3). Volltext: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6047252/


Was ich daraus mitnehme


Ich bin Heiler, kein Wissenschaftler. Ich messe keine Gene und zaehle keine P-Werte. Aber ich finde es gut, dass es Leute gibt, die das tun. Weil es zeigt, dass das, was in meiner Praxis in Rinteln passiert, keine Einbildung ist.


Maeuse haben keinen Placebo-Effekt. Maeuse glauben nicht an Heilung. Maeuse haben keine Erwartungshaltung. Und trotzdem sind ihre Tumore verschwunden.


Die Hautwundenstudie hat gezeigt: Menschen heilen schneller, ohne zu wissen, dass sie behandelt werden. Die Zellstudie hat gezeigt: Gene veraendern ihre Aktivitaet. Und das alles ist nicht in irgendeinem Blog veroeffentlicht, sondern in wissenschaftlichen Fachzeitschriften.


Wer nach einer Sitzung bei mir fragt "Wirkt das wirklich?" — ich verstehe die Frage. Und ich sage: Probier es aus. Die Wissenschaft ist auf einem guten Weg, das zu bestaetigen, was ich jeden Tag erlebe.


Du willst es selbst ausprobieren? Ich arbeite in meiner Praxis in Rinteln und per Fernheilung mit Klienten in ganz Deutschland, Oesterreich, der Schweiz und weltweit.



Quellenverzeichnis


Wirth, D.P. (1990). "The Effect of Non-Contact Therapeutic Touch on the Healing Rate of Full Thickness Dermal Wounds." Subtle Energies and Energy Medicine, 1(1), 1-20.

Bengston, W. und Krinsley, D. (2000). "The Effect of the Laying On of Hands on Transplanted Breast Cancer in Mice." Journal of Scientific Exploration, 14(3), 353-364.

Beseme, S. et al. (2018). "Transcriptional Changes in Cancer Cells Induced by Exposure to a Healing Method." Dose-Response, 16(3). https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC6047252/



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