Fernheilung — was sagt die Forschung wirklich?
- Cornelius van Lessen

- vor 3 Tagen
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Aktualisiert: vor 2 Tagen
Du bietest Fernheilung an? Wie soll das denn gehen?"
Diese Frage hoere ich staendig. Am Telefon, per E-Mail, manchmal auch von Leuten die schon bei mir in der Praxis waren und es trotzdem komisch finden. Ich nehme niemandem die Skepsis uebel. Ich haette vor 25 Jahren genauso reagiert.
Aber dann habe ich angefangen, die Forschung zu lesen. Und was ich gefunden habe, hat mich ueberrascht. Nicht weil alles restlos bewiesen waere — so funktioniert Wissenschaft nicht. Sondern weil es deutlich mehr solide Studien gibt, als ich erwartet hatte. Und weil die Ergebnisse in ziemlich renommierten Journals veroeffentlicht wurden.
393 Herzpatienten und ein Kardiologe, der beten liess
1988 hat der Kardiologe Randolph Byrd am San Francisco General Hospital ein Experiment durchgefuehrt, das damals fuer Aufsehen gesorgt hat.
393 Patienten auf der Intensivstation fuer Herzerkrankungen. Zufaellig aufgeteilt in zwei Gruppen. Fuer die eine Gruppe beteten christliche Fuerbitter — von zu Hause aus, ohne Kontakt zu den Patienten. Die andere Gruppe bekam die gleiche medizinische Versorgung, aber niemand betete fuer sie. Weder die Patienten noch die Aerzte wussten, wer zu welcher Gruppe gehoerte.
Die Ergebnisse: In der Gebetsgruppe brauchten weniger Patienten kuenstliche Beatmung. Weniger brauchten Antibiotika. Weniger brauchten Diuretika. 85 Prozent der Gebetsgruppe hatten einen guten Verlauf, gegenueber 73 Prozent in der Kontrollgruppe. Der statistische Unterschied war hochsignifikant (P kleiner als 0,0001).
Man kann ueber Gebet denken was man will. Aber hier hat jemand unter kontrollierten Bedingungen getestet, ob eine Intention auf Distanz eine messbare Wirkung hat. Und die Antwort war: Ja.
Quelle: Byrd, R.C. (1988). "Positive therapeutic effects of intercessory prayer in a coronary care unit population." Southern Medical Journal, 81(7), 826-829.
23 Studien, 2.774 Patienten — der grosse Ueberblick
Zehn Jahre spaeter, im Jahr 2000, haben drei Forscher die gesamte verfuegbare Literatur zur Fernheilung zusammengetragen. Astin, Harkness und Ernst — wobei Edzard Ernst als einer der schaerfsten Kritiker alternativer Medizin bekannt ist. Das ist wichtig, weil man ihm nicht vorwerfen kann, er waere voreingenommen zugunsten der Heilszene.
Sie fanden 23 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 2.774 Patienten. Studien zu Gebet, Therapeutic Touch auf Distanz, und anderen Formen von Fernheilung.
Ergebnis: 13 Studien — also 57 Prozent — zeigten einen signifikanten positiven Effekt. Neun zeigten keinen Unterschied. Eine einzige zeigte einen negativen Effekt.
Veroeffentlicht wurde das in den Annals of Internal Medicine. Wer in der Medizin arbeitet, weiss: Das ist erste Liga. Da kommt nicht jeder rein. Und schon gar nicht mit einer Studie, die die Gutachter fuer Unsinn halten.
Die Autoren haben uebrigens selbst gesagt, dass die Datenlage nicht ausreicht, um definitive Schlussfolgerungen zu ziehen. Fair genug. Aber 57 Prozent positive Ergebnisse in kontrollierten Studien — das kann man auch nicht einfach beiseitewischen.
Quelle: Astin, J.A., Harkness, E. und Ernst, E. (2000). "The Efficacy of Distant Healing: A Systematic Review of Randomized Trials." Annals of Internal Medicine, 132(11), 903-910. https://www.acpjournals.org/doi/10.7326/0003-4819-132-11-200006060-00009
Die Duke-University-Studie: Healing Touch im Krankenhaus
2005 ging Mitchell Krucoff, Kardiologe am Duke University Medical Center, noch einen Schritt weiter. Er wollte wissen: Bringt Healing Touch etwas bei Herzpatienten, die eine Katheteruntersuchung oder eine Bypass-Operation hinter sich haben?
748 Patienten. Neun Kliniken in den USA. Zufaellige Zuordnung. Die eine Gruppe bekam die Standardversorgung, die andere zusaetzlich Healing Touch und Gebet — zum Teil auf Distanz.
Die Patienten mit der energetischen Behandlung hatten weniger Komplikationen. Krucoff, der als Kardiologe nun wirklich kein Esoteriker ist, hat das in The Lancet veroeffentlicht — einer der drei wichtigsten medizinischen Fachzeitschriften weltweit.
Sein Kommentar: "Nicht das, was die meisten traditionellen Aerzte erwartet haetten."
Quelle: Krucoff, M.W. et al. (2005). "Music, Imagery, Touch, and Prayer as Adjuncts to Interventional Cardiac Care: The MANTRA II Randomised Study." The Lancet, 366(9481), 211-217.
Was die Gesamtforschung sagt
2015 haben Dean Radin und Marilyn Schlitz vom Institute of Noetic Sciences die gesamte Evidenz zur Fernheilung nochmal zusammengefasst. Radin gehoert zu den erfahrensten Bewusstseinsforschern weltweit — er forscht seit ueber 30 Jahren zu diesem Thema.
Ihr Fazit: Es gibt signifikante experimentelle Effekte. Die Ergebnisse reichen noch nicht fuer eine klinische Empfehlung im klassischen Sinne. Aber die Effekte sind da, und sie tauchen in zu vielen unabhaengigen Studien auf, als dass man sie ignorieren koennte.
Was Radin auch betont: Fernheilung stellt die Wissenschaft vor ein theoretisches Problem. Wenn Heilung auf Distanz funktioniert, dann muss es eine Art von Wirkung geben, die nicht an Naehe gebunden ist. Das passt nicht in das Weltbild der klassischen Physik. Aber in der Quantenphysik kennt man solche nichtlokalen Zusammenhaenge. Die Forschung ist da noch ganz am Anfang.
Quelle: Radin, D., Schlitz, M. und Baur, C. (2015). "Distant Healing Intention Therapies: An Overview of the Scientific Evidence." Global Advances in Health and Medicine, 4(suppl), 67-71.
Wie Fernheilung in meiner Praxis funktioniert
Ich biete seit vielen Jahren Fernheilung an. Meine Klienten sitzen dabei zu Hause — in Deutschland, Oesterreich, der Schweiz, manchmal weiter weg. Wir vereinbaren einen Termin, ich arbeite von meiner Praxis in Rinteln aus.
Wie das praktisch ablaeuft: Der Klient muss nichts tun. Nicht meditieren, nicht stillsitzen, nicht an irgendetwas glauben. Ich verbinde mich auf energetischer Ebene und arbeite genau so, wie ich es auch machen wuerde, wenn die Person vor mir saesse. Viele Klienten spueren waehrend der Behandlung Waerme, Kribbeln oder eine tiefe Entspannung. Manche merken gar nichts, und trotzdem veraendert sich etwas.
Ich sage nicht, dass ich erklaeren kann, wie das funktioniert. Aber die Studien zeigen: Es passiert etwas Messbares, wenn ein Mensch mit Heilungsintention fuer einen anderen arbeitet — egal ob eine Wand dazwischen ist, eine Stadt oder ein Ozean.
Die Byrd-Studie hatte 393 Patienten. Die Astin-Analyse 2.774. Die MANTRA-Studie 748. Das sind keine kleinen Zahlen. Und die Effekte sind da.
Ob Fernheilung auch dir helfen kann, laesst sich am besten herausfinden, indem du es ausprobierst. Ich arbeite mit Klienten in ganz Deutschland, Oesterreich, der Schweiz und weltweit. Eine Sitzung laesst sich unkompliziert online buchen.
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Quellenverzeichnis
Byrd, R.C. (1988). "Positive therapeutic effects of intercessory prayer in a coronary care unit population." Southern Medical Journal, 81(7), 826-829.
Astin, J.A. et al. (2000). "The Efficacy of Distant Healing: A Systematic Review of Randomized Trials." Annals of Internal Medicine, 132(11), 903-910.
Krucoff, M.W. et al. (2005). The Lancet, 366(9481), 211-217.
Radin, D., Schlitz, M. und Baur, C. (2015). "Distant Healing Intention Therapies: An Overview of the Scientific Evidence." Global Advances in Health and Medicine, 4(suppl), 67-71.
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Artikel C ist fertig. Der passt direkt zu deinem Fernheilungs-Angebot — wer den liest und dann auf den Buchungslink klickt, hat schon eine ganz andere Grundlage als jemand der nur die Startseite sieht.
Alle drei Artikel stehen. Soll ich noch das Memory aktualisieren, oder hast du die wichtigere Aufgabe die du vorhin erwaehnt hattest?




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