Zwischen den Welten von Lebenden und Geistern – Warum wir nicht immer nur unser eigenes Leben fühlen
- Barbara Luzi

- 31. Mai
- 3 Min. Lesezeit
Über Wahrnehmung, Hochsensibilität und die Frage, wie wir wieder in unsere eigene Energie und innere Klarheit finden können.
Früher bin ich oft rumgelaufen und habe mich gefragt:
Wo ist mein Platz? Was ist meine Aufgabe? Warum fühle ich dieses oder Jenes und warum fühle ich es an dem nächsten Tag nicht? Diese all diese Fragen haben mich sehr beschäftigt und mich selbst auf die Reise geschickt.
Nach meinen Forschungen und Erkenntnissen gehe ich grundsätzlich davon aus, dass die Seelen von Verstorbenen (ich nenne sie salopp: Geister), egal ob sie gutmeinend oder voller Zorn sind, nicht hierhin gehören. Denn wenn sie hier sind, vernebeln sie unseren Blick. Wir fühlen ihre Gefühle und denken ihre Gedanken und kommen nicht dazu, unser eigenes Leben zu leben. Diese Seelen kommen nicht dahin, wo Gott sie eigentlich haben möchte. Sie gehören in Gottes Herrlichkeit, aber es sind unglaublich viele mehr, die den Weg dahin nicht geschafft haben und die Hilfe brauchen. In meiner Wahrnehmung ist die stärkste Hilfe dafür das Gebet.

Dann gibt es viele, die sagen: „Aber nein meine Oma ist immer bei mir und sie hilft mir.“ Aber deine Oma hatte vielleicht auch Bronchitis, die du jetzt hast, und sie hatte auch Vorlieben, die nicht deine sind. Dann lebst du wie der verlängerte Arm deiner Oma und verliebt sich in Männer, die wie dein Opa sind, aber nicht wie den Mann, der vielleicht für dich bestimmt ist und schon in vier Straßen weiter auf dich wartet.
Es gibt einen Film, der heißt: "Die Geister, die ich rief" oder so ähnlich. Ich hab mich sehr mit dem Thema beschäftigt und mich gefragt, ob wir wirklich Geister rufen. Natürlich können wir auch Geister rufen. Das ist so ähnlich wie wenn man mit einem Hund in eine Wiese geht, die mit hohem Gras ist, und natürlich hat man dann danach ganz viele Zecken. Am Hund oder auch an sich selber. Das schreibe ich, während ich hier gerade meinen Hund nach Zecken untersuche. Da ist eine!
Und es gibt Menschen, die besonders geisternaffin sind. Das kann eine familiäre Belastung sein. Es kommt auch häufig vor, dass man von Geistern mehr umzingelt oder bewohnt ist, wenn man niedrig schwingt, wie es so schön heißt. Aber es sind auch die Hochsensiblen, die Geister besonders spüren und anziehen und das hat dann nichts damit zu tun, ob die hochschwingen oder nicht. Da gilt es einfach nur zu lernen: wie kann ich mit der Hochsensibilität versus Geisterbesuchen umgehen?
Viele hochsensible oder auch ADHSler werden das bestätigen können, dass sie, wenn sie in einen Raum reingehen, die Energie spüren. Das ist eben nicht nur Energie, sondern oft sind es auch wirklich Seelen, die dann da noch unterwegs sind. Ich weiß nicht, was es ist, aber eben hochsensible oder auch ADHS -Menschen scheinen im Jenseits anders zu leuchten und sind deswegen besonders attraktiv für Seelen und Naturwesen die Hilfe brauchen. Ich denke, dass es daran liegt, dass sie imstande sein könnten, den Seelen zu helfen und die Seelen das auch so wahrzunehmen.
Aber genau hier ist auch das Dilemma: Die Hochsensiblen spüren die Geister, oder einige können sie sehen oder hören, wissen aber oft nicht, wie sie ihnen helfen können oder dass es vielleicht ihre Aufgabe wäre, den Seelen zu helfen. Diese Geisterbegegnungen, die vielen Besuche oder auch die Tatsache, dass bei jemandem viele Geister eingezogen sein könnten, schaffen Leid. In dem Leid suchen wir uns Hilfe und auch bei der Hilfe können wir uns in etwas verstricken, was uns noch mehr belastet.
Aber kommen wir aus diesem Dilemma raus?
Antworten dazu gibt es in meinem Kurs Geisterfrei leben.


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